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NABU Hambergen
> Projekte > Giehler Bach

 
Quellbereich des Giehler Bachs







Renaturierung des Giehler Bachs
Ein Arbeitskreis um die Koordinationsstelle für naturschutzfachliche Verbandsbeteiligung (KNV) im Landkreis Osterholz wurde gegründet. In loser Folge berichten wir hier über den Fortgang des Vorhabens.
 

 
Erlenauwald im Bereich des Giehler Baches
Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie
21.05.07: Der NABU beteiligt sich inhaltlich
Die im Jahr 2000 beschlossene EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert, dass alle Gewässer in der EU bis zum Jahr 2015 in einen guten ökologischen Zustand versetzt sein sollen. Dies gilt für das Grundwasser und die Oberflächengewässer, die sich noch einmal untergliedern in Flüsse, Seen, Übergangsgewässer und Küstengewässer. Allein in Niedersachsen gibt es 20 sogenannte Flussgebietseinheiten. Die Samtgemeinde Hambergen gehört zum „Bearbeitungsraum Nr. 24 − Wümme”, da die Hamme und der Giehler Bach als Nebengewässer der Wümme gelten.

Es werden bis zum Jahr 2009 im Zuge einer Maßnahmenplanung sogenannte Maßnahmekataloge für die Umsetzung erstellt, ebenso Bewirtschaftungspläne, die rechtlich verbindlich sind. Den sogenannten Gewässerentwicklungsplan für unser Gebiet am Giehler Bach wollen wir bis Ende des Jahres fertig gestellt haben. Einzelne Verbände können keine Förderung für die Umsetzung der Maßnahmen beantragen oder bewirken. Deshalb müssen alle Aktionen über den Wasser- und Bodenverband Teufelsmoor abgewickelt werden. Trotzdem wollen wir uns vom NABU Hambergen natürlich inhaltlich beteiligen. Deswegen wurde ein Arbeitskreis mit der KNV gegründet. Einige NABU-Aktive trafen sich bereits mit Jutta Kemmer von der KNV, um sich über Ideen und Möglichkeiten auszutauschen. Außerdem wurde der Butterweidegraben von der Quelle bis kurz hinter den Fischteichen begangen und der Jetzt-Zustand besichtigt. Hier gibt es noch intakte Erlenquell- bzw. Erlenauenwaldbereiche (siehe Foto oben)!

Mögliche Maßnahmen könnten sein:
  • Anlage von Mäandern
  • Anlage von Sumpf- bzw. Schilfzonen als „Kläranlagen”
  • Stellenweise Aufschüttung von Kies, Steinen
  • Uferrandbepflanzung mit Gehölzen (z.B. Erlen)
  • Anlage von naturnahen Nebengewässern mit Rückhaltefunktion für Hochwasserzeiten
Butterweidegraben
Wer Lust hat, sich am Projekt „Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie” zu beteiligen, wer Ideen hat oder z.B. alte Karten und Fotos, die den früheren Verlauf und Zustand von Giehler Bach und Hamme dokumentieren, melde sich bitte telefonisch oder unter:
.


(P. Manthey)
 

Über den Giehler Bach
  Verlauf des Giehler Bachs

Informationen zum Giehler Bach und zur Hamme:

Siehe Bericht in wikipedia.de

 

 

 

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